Sankt Martin im Calfeisental


Hallomaunz ihr Lieben ♥


Heute bin ich nur hier, um gleich wieder "Tschüss" zu sagen, denn Fraueli kann dir am besten berichten wie ihr Ausflug am Sonntag war. :-)
Finn und mir geht es gut. Wir genießen es draußen zu sein, aber bei diesem Wetter wie grade...auch drinnen zu sein. Im Moment ist schlafen einfach das Beste was wir tun können. ;-)






Ich sage also...Tschüssmaunz...bis demnächst wieder!
Grüessli Fiona und Finn




Ausflug nach St. Martin im Calfeisental 



Hallo ♥

Auch wenn man schon sein Leben lang an einem Ort wohnt, kommt es vor, dass man nicht alles kennt oder davon weiß. 
Kürzlich empfahl ein Kollege das Dörfchen oder den Weiler Sankt Martin in der Nähe von Bad Ragaz. Bad Ragaz und die Taminaschlucht sind uns sehr wohl ein Begriff, aber Stankt Martin? Umgekehrt erzählte ich ihm vom Paxmal,welches er nicht kannte. 

Ich machte mich schlau und informierte mich über Sankt Martin (1350m.ü.M.)...was soll ich sagen...ich war gleich verliebt. Die kleine Walsersiedlung  bringt den Besucher in die Vergangenheit...inmitten einer ungezähmten Landschaft...zurück. 
Die Geschichte des Tales kannst du im obigen Link nachlesen. 
Sankt Martin ist ein ausgewiesener Kraftort. Kraftorte haben nichts mit Esoterik zu tun. Kraftorte und ihre Bedeutung → Kraftort

Seit Wochen war es also mein Wunsch Sankt Martin zu besuchen. Am Sonntag ging dieser dann in Erfüllung. Spontan entschieden wir uns hinzufahren. Zwar war es wolkig, aber dafür nicht heiss. Mit wandern war nichts, denn überraschenderweise wollte der Opa mitkommen. Ihm haben wohl unsere Erzählungen gefallen und es war nicht so weit zum Fahren. 


Es ging Richtung Bad Ragaz - Pfäfers - Vättis bis ins Calfeisental. Hin und wieder haben wir Tunnels durchfahren die wirken, als habe man sie von Hand aus dem Fels gespitzt. 




Nun standen wir auf der Staumauer des Gigerwaldstausees. Weiter geht es nur zu bestimmten Zeiten. Jede Stunde ist es möglich für 20 Minuten den See entlang nach Sankt Martin zu fahren. Umgekehrt ist es jede Halbe Stunde möglich für eine ½ Stunde durch zu fahren. Ab 18.00 bis Morgens ist freie Fahrt.






Dann waren wir da...Sankt Martin. 
Erst gingen wir Kaffee trinken im Restaurant. Die neuen Gastgeber und Mitbesitzer haben erst dieses Jahr gewechselt. Ein Konsortium von Freunden und Partnern haben die Walsersiedlung im Calfeisental auf die Saison 2017 hin erworben. 

Danach schauten wir uns die wenigen Häuser und das Sankt Martinkirchlein an. In den Häusern gibt es unterschiedliche Übernachtungsmöglichkeiten....Einzelzimmer, Doppelzimmer, Familienzimmer und auch Massenlager, und man kann auch in einem Fass übernachten. 

Das Restauranthaus habe ich nicht fotografiert, weil zuviele Gäste draussen sassen. Doch auf der Webseite ist es bestimmt zu sehen. 




 






Die Mühle ist schon sehr alt.





Wer Lust hat kann in diesem Fass saunen. ↓




Die Sankt Martinskirche steht unter Denkmalschutz. Der Altar stammt aus dem Jahre 1709. Am Altar stehen die Statuen St. Martin mit Kind und der hl. Pirmin, Gründer vom Kloster Pfäfers. Es sind alles Nachbildungen, die Originale sind im Museum in Vättis.










Peter Sutter wurde als Letzter 1637 beerdigt. Seine Gebeine ruhen heute im Beinhäuschen. Allerdings haben Souvenirjäger einige Stücke gestohlen.  Sein Grabkreuz ziert heute die Turmspitze. Als Letzte verliess seine Frau 1652 mit ihren beiden verbliebenden  Kindern das Dörfchen Sankt Martin und zog nach Vättis. Sankt Martin benutzten sie nur noch als Maiensäss.




Nach unserem Rundgang durch den Weiler gingen wir nochmals ins Restaurant zum Mittagessen. Zeitlich lagen wir gut, denn es war kurz vor 12.00 Uhr. Nur wenig später kamen erneut Besucher ins Dorf die Lust auf Essen hatten. 






Gestärkt und zufrieden gingen wir aus dem Dorf zum nahen Fluss und suchten nach schönen Steinen. Wir überbrückten so die Zeit bis die Durchfahrt für unsere Seite offen war. 












Mit ein paar schönen Steinen im Gepäck machten wir uns auf die Heimfahrt. Ein kurzer Foto-Stopp noch...ein Blick zur Staumauer mit dem herrlichen Gigerwaldsee.




Sankt Martin hab ich nicht zuletzt gesehen....bestimmt nicht. Ich spiele gar mit dem Gedanken einmal da zu übernachten. Was für ein wundervoll herrliches Plätzchen Erde. ♥


🌞

Ich wünsche eine tolle Woche, schöne Momente und freudige Augenblicke.

Alles Liebe und Gute

...eure Julia









Kommentare

  1. Stimmt, das ist wirklich ein wundervolles Plätzchen, nicht überlaufen, idyllisch gelegen und mit vielen romantischen Ecken und Winkeln. Da kann ich mich nur bedanken, dass du uns diesen kleinen Ort vorgestellt hast.
    Die Verkehrsregelung über die Staumauer gibt zumindest die Gelegenheit alles ausgiebig zu knipsen und sich so die Zeit ein wenig zu vertreiben.

    Liebe Grüße und weiterhin einen schönen Sommer!!

    Arti

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  2. Das glaube ich dir aufs Wort, ich bin auch hin und weg von dem Ort. Schon allein die Anreise finde ich sowas von toll, diese Tunnel, diese Aussicht....und dann in einem solchen Idyll zu landen. Wirklich genial diese Ruhe die es ausstrahlt. Da kann man wirklich abschalten und diese Schönheit auf sich wirken lassen. Auch ich danke dir dass du uns so toll bebildert mitgenommen hast. Für mich heute früh ein Augenschmaus und kleine Entführung in einen Urlaub.

    Liebe Grüsse und alles Gute liebe Juli
    und natürlich Streichler an Fiona und Finn

    N☼va

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  3. Liebe Julia, das sind wunderschöne Bilder, ein toller Ausflug.
    Alles Liebe für dich Fiona und Finn vom Reserl

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  4. Grüessli Fiona und Finn und Julia
    Ich würde gerne in einem Fass übernachten. Das ist ein angenehmer Fototrip!

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  5. Liebe Fiona,
    wir hoffen auch auf besseres Wetter. Unsere Rambo bekommt bald einen Lagerkoller ;-) Dein Frauchen hat wunderschöne Fotos von einem ganz romantischen Ort mitgebracht. So urig inmitten herrlicher Natur ist das kleine Örtchen gelegen. Das wäre ein perfekter Urlaubsort. Unser Frauchen ist ganz begeistert.
    Liebe Grüße von Emma, Lotte, Rambo und Frauchen

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  6. Liebe Julia,
    Welch ein herrlicher Ausflug nach so etwas mit besondere Geschichte.
    Bin froh das auch der Opa mitgegangen ist.
    Das Kirchli ist so lieb.
    Aber man will ja auch glauben das im 17ten Jahrhundert es nicht leicht war dort zu überleben!
    Gut das alles restauriert wurde und das man heute noch zurück in der Zeit gehen kann.
    Lieber Gruß,
    Mariette

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  7. Hallo Julia,
    vielen Dank für´s mitnehmen, ein ganz idyllisches Plätzchen hast du uns da gezeigt!
    LG Heidi

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